Gemeinde Loßburg ehrt Blutspender

OV’s Loßburg und Wittendorf ehren ihre Blutspender

Erstmals fand die Ehrung für die Gesamtgemeinde am Mittwoch den 22. September, im Kinzighaus in Loßburg statt. Nachdem im letzten Jahr die Sparmaßnahmen auch vor der Blutspenderehrung keinen Halt machten, entschlossen sich die beiden Ortsvereine Wittendorf und Loßburg, die Blutspenderehrung gemeinsam durchzuführen und zu finanzieren.

Als Vertreter der Gemeinde Loßburg, dankte stellvertretender Bürgermeister Manfred Hauser, den zahlreich erschienenen Spenderinnen und Spender, für ihr Engagement. Trotz des hohen Stands der Medizintechnik, sei es bis heute noch nicht möglich, künstlich Blut herzustellen, weshalb die Blutspende umso wichtiger sei. Er hob hervor, dass jeder Blutspender ein heimlicher Lebensretter ist. Zum Abschluss seiner Rede dankte er allen Helfern des Roten Kreuzes für ihr ehrenamtliches Engagement.

Reinhold Johne, Vorsitzender des DRK Ortsverbands Loßburg, machte mit Zahlen und Fakten noch einmal klar, wie wichtig die Blutspende ist. Acht von zehn Menschen benötigen in ihrem Leben eine Bluttransfusion. 80 % des dafür vorgesehenen Blutes komme aus dem Blutspendedienst des deutschen Roten Kreuzes. Er forderte deshalb die Spender auf, auch weiterhin die Blutspendeaktionen zu besuchen. Abschließend dankte auch er den freiwilligen Helfern der beiden Ortsvereine für ihren unermüdlichen Einsatz.

Manfred Hauser konnte 18 Spender für 10 Blutspenden, 17 Blutspender, für 25-maliges Spenden und 5 für 50-maliges Spenden ehren.

Um den langjährigen Spendern eine kleine Freude zu machen überreichte er als Anerkennung ihrer Leistung zusammen mit den beiden Vorsitzenden der Ortsvereine, Walter Morlock und Reinhold Johne, den geehrten Spendern ein kleines Präsent, sowie die entsprechenden Ehrennadeln und Urkunden.

Bei einer anschließenden Vorführung, des Helfer vor Ort- Systems, wurde den Gästen eindrucksvoll aufgezeigt, wie Helfer des Roten Kreuzes im Falle eines Notfalls, die Erstversorgung eines Patienten sicherstellen, bis der Rettungswagen eintrifft.

Zum Ausklang des Abends, reichten die beiden Ortsvereine einen kleinen Imbiss. In gemütlicher Runde konnte so über vergangene und bevorstehende Blutspenden geredet werden. Fragen über die Arbeit des DRK’s, das Helfer vor Ort- System und die Blutspende blieben dank der anwesenden Mitglieder der Ortsvereine nicht unbeantwortet.