DRK übt Unwetter- und Unfall-Szenario

Loburg. Die DRK Ortsvereine Loßburg und Wittendorf wirkten bei der Hauptübung der Gesamtfeuerwehr Loßburg mit. Nach der Übungsannahme soll der Blitz mehrmals in verschiedene Gebäude eingeschlagen haben. Zudem kamen vier Personen bei einem Autounfall zu Schaden.

Deshalb wurden die Feuerwehr und die beiden DRK Ortsvereine (OV) Loßburg und Wittendorf alarmiert, die traditionell die Feuerwehr jedes Jahr bei ihrer Hauptübung unterstützen. Die Helfer hatten alle Hände voll zu tun.

Die Feuerwehr suchte die vermissten Mimen in den Gebäuden und rettete die Verletzten aus den Gebäuden. Dieses Jahr wurden die beiden Ortsvereine noch zusätzlich vom DRK Ortsverein Dornstetten unterstützt, der mit dem Gerätewagen Sanitätsdienst anrückte. Die Helfer aus Dornstetten waren für den Behandlungsplatz zuständig und bauten daher ein Zelt für die Erstversorgung von Schwerverletzten auf.

Da mehrere Gebäude betroffen waren, hatte das DRK mehrere Stellen abzusichern. So kümmerte sich der Ortsverein Loßburg um die Verletzen aus dem ersten Gebäude und übergab diese an den Rettungsdienst. Die Verletzen aus Gebäude zwei wurden zum Behandlungsplatz oder zur Anlaufstelle für Betroffene gebracht, die vom DRK OV Wittendorf betreut wurde.

Die DRK-Helfer versorgten auch die verletzten Mimen des Verkehrsunfalls. Nach der Übungsannahme waren die Personen in den Autos eingeklemmt und mussten zuerst von der Feuerwehr befreit werden. Anschließend wurden sie ebenfalls zum Behandlungsplatz gebracht.

Nach der Übung fand im Feuerwehrhaus Loßburg die Nachbesprechung statt. Bürgermeister Enderle dankte allen Helfern und gratulierte zur gelungenen Übung. Gesamtkommandant Jochen Link sprach ebenfalls noch ein paar Worte und zeigte sich beeindruckt vom Mitwirken des DRK. Im Ernstfall sei die Versorgung des DRK wichtig, das sich nicht nur um die verletzten Personen, sondern auch um Einsatzkräfte wie die der Feuerwehr kümmern könnte. Die Feuerwehr lud alle beteiligen Akteure zum Essen ein.