Ernst Giering und JRK reisen durch die Zeit

von Alexandra Feinler
Außergewöhnlich war die Zeitreise des JRK Wittendorf, das zusammen mit Gründungsmitglied Ernst Giering 50 Jahre DRK Ortsverein Wittendorf thematisierte.

Foto: Feinler

Ganz ruhig wurde es am Samstagabend in der Laiberghalle in Wittendorf. Gründungsmitglied Ernst Giering, der bereits seit 60 Jahren dem DRK angehört, erinnerte sich an die Anfänge. „Wie bist du denn zum DRK gekommen?“, wollte Angelo Nisi vom JRK wissen. Ernst Giering berichtete von seinem ersten Kurs beim DRK im Schwimmbad und dass das damals was ganz Besonderes war.

Er streifte die Zeiten und erinnerte sich an seinen Kochlehrgang an der DRK-Landesschule in Pfalzgrafenweiler. Nachdem die Flut 1962 Hamburg verwüstet hatte, halfen einige DRK-Mitglieder vor Ort. Auch Ernst Giering leistete in der Hanse-Stadt seinen ehrenamtlichen Dienst.

Um den Zuhörern ein Bild davon zu verschaffen, zeigten die DRK-Mitglieder Fotos über eine Leinwand. Die JRK-Mitglieder Angelo Nisi, Jamie Potrafke und Pauline Meier fragten ganz genau nach  – und Ernst Giering berichtete.

Foto: Feinler

Nach dem Erdbeben im jugoslawischen Skopje war Ernst Giering für den DRK Ortsverein Wittendorf vor Ort. Es wurden bis zu 9000 Essen pro Tag vom DRK ausgegeben. Jeder Helfer wurde mit eingebunden. Was natürlich nicht fehlen durfte, war die Pflege der schwäbischen Mentalität: „Wir haben am Sonntag Grombiera geschält, denn ein Schwob braucht am Sonntich n Braten mit Spätzle und Grombierasalat.“

Die Entwicklung des Vereins sowie die mehrmaligen Umzüge und letztlich die heutigen Aufgaben, thematisierte Sophie Randecker. Sie hatte zusammen mit Walter Morlock und Ernst Giering das Rollenspiel umgesetzt, für das Blutspende-Requisiten und eine Bildpräsentation in Szene gesetzt wurden.