Zahlreiche Gäste gratulieren DRK OV Wittendorf

von Alexandra Feinler
„50 Jahre Menschlichkeit“ thematisierten die Redner mit ihren Glückwünschen am Samstagabend und ließen den DRK Ortsverein Wittendorf hochleben. Mit den Feierlichkeiten am Samstagabend in der Laiberghalle in Wittendorf leitete er das zweitägige Jubiläumsfest ein.

Foto: Feinler

Walter Morlock, Vorsitzender des DRK Ortsvereins Wittendorf, war sichtlich nervös. Als ihm jedoch die zahlreich erschienenen Gäste gespannt entgegenblickten, fiel die Anspannung von ihm. Monatelang hatte sich der DRK OV auf sein Jubiläumsfest vorbereitet. Und auch sonst waren die Helfer nicht untätig, was zahlreiche Fachvorträge unter dem Motto „Hilfe“ zeigten (wir berichteten).

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Allen Mitwirkenden, Organisatoren und Helfern dankte Walter Morlock. Aktuelle Themen wie das Engagement im Ehrenamt oder die Nachwuchssorge sprach der Vorsitzende an.  Er wünschte sich, dass weiterhin alle Helfer an einem Strang ziehen würden, um die Blutspenden, die Jugendarbeit und die Dienste umsetzen zu können. Seinen Dank richtete er an die Gründungsmitglieder, die Helfer vor Ort und alle DRK-Mitglieder.

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Wie wichtig die Arbeit des DRK Ortsvereins Wittendorf in der Gemeinde Loßburg ist, zeigte Bürgermeister Christoph Enderle“: Ich bin froh, dass wir mit dem DRK so gut ausgestattet und ausgebildet sind.“ Seinen Dank für den Rund-um-die-Uhr-Dienst sprach er auch im Namen von Ortsvorsteher Gottlob Huß aus.  Für die Zukunft sehe er die Gemeinde daher gut gewappnet. „Mit dem Jugendrotkreuz haben Sie eine gute Gruppe, mit einer stattlichen Anzahl, die den Fortbestand sichert. Ich bin stolz auf dieses Engagement“, lobte der Bürgermeister weiter.

50 Jahre Dienst im Namen der Menschlichkeit thematisierte Dr. Kurt Deckelnick, Präsident des DRK Kreisverbandes. Im Namen seines Stellvertreters Johannes Braun, des Kreisgeschäftsführers Johannes Stocker und allen DRK-Angehörigen gratulierte er dem DRK Ortsverein Wittendorf, in dem er die Bedeutung des Ehrenamts hochhob.

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Der Ortsverein habe mit seiner Arbeit eine großartige Bilanz der Menschlichkeit aufgestellt. „Gerade in der heutigen Zeit ist man froh, so eine Organisation vor Ort zu haben“, wies er auf die Helfer-vor-Ort-Einsätze hin. Seinen Dank richtete er auch an die Gründungsmitglieder rund um Karl Friedrich. Sein Geschenk überreichte er mit dem Dank für das vorbildliche ehrenamtliche Engagement und in Erinnerung an den DRK-Gründer Henry Dunant, der sagte: „Wir sind alle Brüder“.

Die Seele habe keine Schutzkleidung, weshalb die Gemeinschaft und das Miteinander wichtig sei. Diese beiden Parameter würden im DRK Ortsverein Wittendorf gelebt, gratulierte  Pfarrerin Regina Stierlen dem DRK Ortsverein Wittendorf. Sie berichtete von einem Einsatz im vergangenen Sommer, der gezeigt habe, wie wichtig das DRK sei.

„Heute feiern wir nicht nur 50 Jahre Vereinsarbeit, sondern auch Schutz für den Bürger“, lobte Jochen Link, Kommandant der Feuerwehr Loßburg das Geburtstagskind. Dieses sei in Bereichen wie dem HvO, als Einsatzkraft im Kreisverband und in vielen anderen Bereichen tätig. Damit sei der Ortsverein und alle Bürger, die sich darin engagieren, eine unverzichtbare Stütze. „Wir fühlen uns sehr gut aufgehoben und haben keine Sorge bei Tages- und Nachteinsätzen“, führte er weiter aus. Für die kommenden 50 Jahre wünschte er sich eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Die 50 Jahre aus Seite einer Rotkreuzlerin ließ Kreissozialleiterin Marion Schmid Revue passieren. Zu Wittendorf würden Neuneck und Leinstetten gehören, die im OV miteinander verbunden seien. Sie freue sich besonders, dass die Mitglieder des Ortsvereins von Anfang neben der Bereitschaftsleitung die Sozialarbeit und dann auch die Jugendarbeit mit dem Jugendrotkreuz gepflegt haben.

Sabine Breuninger, DRK-Landesbeauftragte des Landesverbandes Baden-Württemberg, berichtete von ihrer ersten Begegnung mit Mitgliedern des DRK Ortsvereins Wittendorf. Sie freue sich, dass aus der Begegnung an der DRK-Landesschule (Baden-Württemberg) in Pfalzgrafenweiler ein Kontakt wurde, der bis heute anhalte. Weitere Anekdoten folgten, die die Gäste zum Schmunzeln brachten.

Die Runde der Grußworte schloss Anja Broß vom Verein zum erfüllen Wünsche Sterbender, die zahlreiche Fragen in den Raum stellte: Was würden wir ohne qualifizierte Helfer machen, die egal zu welcher Uhrzeit kommen und im Einsatz sind? Wo käme das Blut her, wenn nicht von den Blutspenden des DRK? Was wären Veranstaltungen ohne den DRK-Dienst? Mit diesen Fragen zeigte sie, wie vielseitig der DRK Ortsverein Wittendorf aufgestellt sei. Ihren Dank und die Glückwünsche sprach sie auch im Namen des Arbeiter-Samariter-Bundes Freudenstadt aus.