DRK-Wittendorf ehrt langjährige Mitglieder

Von Alexandra Feinler.
Für zehn, 20 und 40 Jahre ehrte der DRK-Ortsverein Wittendorf am Freitagabend bei der Hauptversammlung seine Mitglieder. Zudem blickten die Vorstands- und Leiter der Gemeinschaften auf ein erfolgreiches Jahr zurück und nannten Ziele.

Präsident Dr. Kurt Deckelnick (von rechts), Kreisjugendleiterin Martina Krause und Kreisbereitschaftsleiterin Gisela Lobmiller hießen Georg Huss als stellvertretenden Bewegungsprogrammleiter von Wittendorf und Nachfolger von Christa Kiesslinger willkommen und ehrten Vorsitzenden Walter Morlock sowie Schriftführerin Nadine Maser, wozu auch Bereitschaftsleiter Timo Morlock gratulierte. Foto: DRK/Feinler

Das ereignisreiche Jahr mit zwei Blutspenden, Aus- und Fortbildungen sowie dem AED-Termin „herzsicherer Landkreis“, verbildlichte Vorsitzender Walter Morlock. Beim vergangenen Mal hätte der DRK-Ortsverein (OV) Wittendorf die Haus- und Straßensammlung einmal mit Überweisungsträgern umgesetzt und nicht, wie sonst mit der Sammelbüchse. Da der Kontakt zur Bevölkerung fehle, werden DRK-Mitglieder dieses Jahr wieder traditionell mit der Sammelbüchse von Haus zu Haus gehen.

Geplant seien dieses Jahr eine Bildungsreise, die Blutspende-Termine am 1. April und am 14. Oktober sowie das Fortsetzen der Vortragsreihe. Die vergangenen Blutspende-Termine seien nicht so gut besucht gewesen, wie der OV es in den Vorjahren verzeichnet hätte. Daher rief der Vorsitzende alle potenziellen Spender auf, sich an den kommenden beiden Terminen zu beteiligen: „Wir haben 2021 die 50. Blutspende-Aktion in Wittendorf. Wenn wir bei den nächsten beiden Terminen viele Spender verzeichnen, dann erreichen wir in diesem Zuge auch den 10.000 Spender.“

Das wünschte sich und den 13 Aktiven auch Bereitschaftsleiter Timo Morlock, der 15 Helfer-vor-Ort-Einsätze nannte. Zudem gliederte er die Einsätze in Such- und Betreuungs-Einsätze sowie die Notfallnachsorge auf. Bei den Sanitätsdiensten wirkten die Wittendorfer nicht nur in der Gemeinde, sondern unterstützten auch die Ortsvereine und den DRK-Kreisverband bei Veranstaltungen im ganzen Landkreis.

Der Bereitschaftsleiter dankte für die gelungenen Übungen mit der Gesamtwehr und mit der Feuerwehr Wittendorf. Wie gut die Zusammenarbeit sei, betonte auch Feuerwehr-Gesamtkommandant Jochen Link, auch im Namen des anwesenden Wittendorfer Kommandanten Daniel Haas.

DRK-Schriftführerin Nadine Maser hatte zu den Terminen noch die Sitzungen, die Teilnahme an den Kreisverbands-Veranstaltungen und die Blutspender-Ehrung zusammen mit dem DRK-Ortsverein Loßburg hinzugefügt.

Für die erkrankte Ingrid Nübel berichtete Walter Morlock von einer sehr aktiven Gruppe im Bereich der Sozialarbeit, die sich immer montags zur Gymnastik treffe und auch das Gesellige pflege. Die „20er-Marke“ sei schon geknackt. Mit einem Präsent verabschiedete er die Stellvertreterin Christa Kiesslinger und hieß Georg Huss willkommen.

Im vergangenen Jahr hatten Sabrina Eilber und Sandra Herzog die Jugendrotkreuz-Gruppe (JRK) wiederbelebt und berichteten von den zahlreichen Aufgaben. Sie würden sich freuen, wenn zu der aktuellen Gruppe weitere Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren dazukommen würden. Die JRK-Gruppe trifft sich jeden zweiten Montag von 18.15 bis 19.15 Uhr im DRK-Raum.

Die zahlreichen Aktivitäten spiegelten sich auch im Kassenbericht von Schatzmeister Reinhold Schmid wider. Aufgrund der Ausrüstung aller Aktiven mit neuer Einsatzkleidung sowie laufende Kosten waren die Ausgaben dieses Mal etwas höher, als die Einnahmen. Dank sprach er allen Spendern aus, die die umfangreiche Arbeit des OV unterstützt hatten.

„Unglaublich, was Ihr OV mit 13 Aktiven alles leistet“, dankte Dr. Kurt Deckelnick, Präsident des DRK-Kreisverbands Freudenstadt für das umfangreiche Engagement mit HvO-Einsätzen, Blutspenden, Sanitätsdiensten und vielem mehr. Er sei sehr stolz auf so einen aktiven OV, der auch im KV einiges bewirke und immer zur Stelle sei, wenn man ihn brauche. Der Jugendarbeit wünsche er viel Erfolg und Spaß, denn aus dieser würden die künftigen Helfer gewonnen werden.

Dem schloss sich auch Kreisjugendleiterin Martina Krause an, die die beiden stark engagierten neuen Jugendleiterinnen lobte. Sie machte Werbung für die Kreisveranstaltungen und wünschte der Gruppe noch einen starken Zuwachs.

Kreisbereitschaftsleiterin Gisela Lobmiller dankte für die Unterstützung der Aktiven, die 2019 einiges im Landkreis geleistet hatten. „Dieses Jahr wird es nicht weniger“, zwinkerte sie den Helfern zu.